Rolf Kutscher geht in den Ruhestand
Seine Eltern hatten es vorausschauend geplant: Genau am Tag seines 67. Geburtstages, am 11.07.25, begab sich Rolf Kutscher in den wohlverdienten Ruhestand.
Herr Kutscher stammt aus Gescher, hat sein Referendariat in Bielefeld absolviert und arbeitete danach – es war langjähriger Einstellungsstop für Lehrer – mehrere Jahre als Manager in einer großen Elektronik-Fachmarktkette.
1996 erhielt er dann Angebote für den Einstieg ins Lehramt, von denen er sich für das Euregio-Gymnasium entschied. Dort unterrichtete er 28 Jahre lang Sport und evangelische Religion. Er lebt mit seiner Familie in Enschede und hat trotz dieser täglichen Fahrt dem Euregio-Gymnasium die ganze Zeit über die Treue gehalten. Im Vergleich zu seiner Manager-Tätigkeit als Chef, so sagte er, seien ihm diese Jahre tatsächlich “wie Urlaub” vorgekommen.
Zum Glück für unsere Schule: Das erste, was Herr Lepping über Herrn Kutscher hörte, als er 2014 neu ans Euregio kam, war die Aussage aus seinem Leistungskurs: “Wir lieben Herrn Kutscher!” Herr Kutscher war einfach der Inbegriff von Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft, von allen geliebt, geschätzt und respektiert. Insbesondere im Badminton, da hat es in 28 Jahren kein Schüler geschafft, ihn zu besiegen. In der damaligen Schülerzeitung “Mixer” (3. Ausgabe Februar 1997) wurde denn auch vermutet, dass er nachts heimlich mit einem Topf auf dem Kopf als “Super-Kutsch” durch die Lande zieht … (Zeichnung: Michael Tewiele. Der volle Text des damaligen Interviews mit Matthias Ronge ist weiter unten zu lesen.)
Fotos: Sarah Ruhnau, Heidrun Pannebäcker
















