Maja erzählt von ihrem Auslandsaufenthalt
Im 2. Halbjahr 25-26 hat Maja aus der 11. Klasse drei Monate in Neuseeland verbracht. Sie war Gastschülerin am Nayland College in Nelson NZL Nach ihrer Rückkehr erzählte sie im Interview, wie es war:
Was würdest du anderen empfehlen, die auch ins Ausland wollen?
Bei der Organisation würde ich sagen, dass man sich auf jeden Fall selbst gut mit dem Thema auseinandersetzen sollte und dass man sich, vor allem den Ort, gut aussuchen sollte. Dann kann man die Zeit dort auch richtig genießen. Wenn man dann im Ausland ist, wäre mein Tipp, sehr offen zu sein, auf Leute zuzugehen und alle Möglichkeiten, die man bekommt, mitzunehmen. Denn für mich waren es vor allem die Leute, mit denen man dann etwas unternommen hat, die meinen Auslandsaufenthalt so schön gemacht haben. Am Ende sollte man nicht das Gefühl haben, etwas verpasst zu haben. Deshalb sollte man auf auf jeden Fall versuchen, immer viel zu unternehmen.
Wie war es, immer Englisch zu sprechen?
Also ich muss sagen, dass es für mich persönlich gar nicht so schwer war, da ich Englisch schon immer gerne mochte. Aber es war trotzdem etwas anderes, dann wirklich immer gezwungen zu sein, Englisch zu sprechen. Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht. Ich habe vor allem auch bei anderen mitbekommen, wie sich deren Englisch, durch die Zeit dort, verbessert hat.
Hast du viele neue Freunde gefunden und wie ist der Kontakt jetzt nach dem Auslandsaufenthalt?
Ja, ich habe in meiner Zeit dort viele Freunde gefunden. Das Gute an meiner Schule, dem Nayland College in Nelson, war, dass es dort viele „Internationals“ gab. Das bedeutet, dass es viele Auslandsschüler von überall gab: Japan, Brasilien, Chile, Frankreich, Amerika, Norwegen… Dadurch konnte ich viele neue Kontakte knüpfen. Ich bin auch immer noch in Kontakt mit einigen. Auch mit Kiwis. So nennt man auch die Neuseeländer. Mit manchen deutschen Freunden treffe ich mich sogar in den Sommerferien nochmal. Mit meiner Gastfamilie, die wirklich super war, bin ich auch immer noch in Kontakt und plane schon, sie irgendwann wiederzusehen.
Was für Aktivitäten hast du gemacht?
Während der Schulzeit habe ich oft an Wochenenden und nach der Schule etwas mit Freunden gemacht. Wir waren picknicken, sind in die Stadt gegangen, zum Strand, haben Minigolf gespielt oder andere Sachen gemacht. Manchmal konnte man aber auch Sachen von der Schule aus machen, wie z.b einen Surf Trip, den ich mitgemacht habe. In den Ferien bin ich dann auf eine Tour durch Neuseeland gegangen, die extra für Internationals in meinem Alter war. Dort waren wir auf der Süd- und Nordinsel und haben viele Dinge gemacht, wie z.B. Whale Watching, und ich habe auch einen Bungee-Jump gemacht.
Was war das Beste an der Schule dort?
Das Beste, fand ich, war, dass man dort viele Trips/Camps gemacht hat. Ich war z.B. für drei Tage in einem Outdoor Education Camp, bei dem wir im Able-Tasmen-Nationalpark kayaken und wandern waren. Wir haben dort gezeltet und mit Gaskochern unser eigenes Essen gemacht. In meinem Sportunterricht hatten wir auch ein Camp. Wir waren an einem Strand und haben dort den Tag über Spiele gespielt. Generell die Fächer, die dort an der Schule angeboten wurden, waren sehr cool. Ich habe dort Sport, sociology, criminology, drama, Outdoor Education und textiles gehabt. Mir hat davon am besten Outdoor Education gefallen. In diesem Kurs waren wir viel Kayak fahren, Mountainbiken und auch klettern. Außerdem hat mir textiles auch sehr viel Spaß gemacht. Dort konnte man seine eigenen Sachen nähen und designen.
















