Vom 12. bis 18.12. hatte das Euregio-Gymnasium 19 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften Madame Fort und Monsieur Lallemand vom Lycée Emile Duclaux aus Aurillac in Frankreich zu Gast. Unsere Gäste verbrachten das Wochenende in den Gastfamilien und kamen so in den Genuss deutscher Vorweihnachtstraditionen. Nach dem Wochenende widmeten wir uns gemeinsam dem Thema des Kriegsendes, welches sich zum 80. Mal jährte und auch bei unserem Besuch in Aurillac im Frühjahr einen thematischen Rahmen darstellte. So schauten wir uns in unserer Stadt nach den Spuren des Krieges um, aber auch in den nahen Niederlanden, z.B. mit einem Besuch im Onderduik-Museum in Aalten, sowie der dortigen Synagoge und einem Rundgang durch Winterswijk. Außerdem ging es gemeinsam nach Düsseldorf, wo neben der weihnachtlichen Stimmung auch die Mahn- und Gedenkstätte der Stadt besucht wurde, die die Frage nach Möglichkeiten und Wegen von Kindern und Jugendlichen in den 1930ern thematisierte und eine sehr interessante Ausstellung zum queeren Leben in der NS-Zeit präsentierte.
Daneben nahmen unsere Gäste auch am Unterricht teil, wir machten gemeinsam Sport, hinterfragten unsere Schönheitsideale im Textilwerk bei der aktuellen Ausstellung „Behind Beauty“ und besuchten natürlich auch den Bocholter Weihnachtsmarkt.
Zum Abschluss, bevor die Heimreise angetreten werden konnte, pflanzten wir eine weiße Rose als Symbol der deutsch-französischen Freundschaft und als Zeichen der Erinnerung, sowohl an den Krieg und die Widerstände gegen die Gewaltherrschaft der Nazis, als auch an die Freundschaft zu unserer Partnerschule. Gleiches taten wir auch im Frühjahr in Aurillac. Dort hat die Rose bereits geblüht und einen schönen Platz im historischen Innenhof der Schule. Wir hoffen, dass unsere Rose demnächst auch einen schöneren Platz, als den in einem Blumenkübel bekommt – am besten auf einem neuen Schulhof, wenn unser neues Schulgebäude gebaut wird.
Wir bedanken uns bei unseren Gästen, dass sie den Weg auf sich genommen haben und uns besucht haben. Großer Dank gebührt auch den Gastfamilien, die in der sowieso schon stressigen Vorweihnachtszeit noch einen Gast aufgenommen haben. Außerdem gilt unser Dank der Stadt Bocholt, die uns nicht nur offiziell empfing, sondern auch wiederholt finanziell großzügig unterstützte. Zuletzt danken wir auch unseren Kolleginnen und Kollegen, die uns direkt oder indirekt, z.B. durch Vertretung, unterstütz(t)en.
Es danken: Alke Schuling, Frank Gassen und Michael Reitmeyer.








































