Handyfreie Schule ab den Herbstferien 2025

Die Schulkonferenz des Euregio-Gymnasiums hat am 7.10.25 einstimmig eine neue Handynutzungsordnung beschlossen. Diese Ordnung ersetzt den entsprechenden Passus in der aktuell gültigen Schulordnung C.6: „Smartphones und andere digitale Kommunikationsmittel“.

Die Handynutzungsordnung befindet sich im Anhang.

Kern der neuen Ordnung ist ein vollständiges Handyverbot während des Schulvormittags für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und ein weitreichendes Handyverbot für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II. Der Anstoß für diese Reform der Schulordnung war ein doppelter. Ursprünglich war das pädagogische Konzept unserer Schule eine Selbstbeschränkung der Handynutzung aus Einsicht. Dieses sollte im Rahmen der Aushandlung von klasseninternen Regeln stattfinden. Entsprechend hieß es in der bisherigen Schulordnung: „Ich bemühe mich trotz der grundsätzlichen Erlaubnis der Handynutzung während der Pausen um Kontakte und Gespräche mit meinen Klassenkameraden.“

Seit längerem müssen wir aber beobachten, dass das Konzept der Selbstbeschränkung bei einem Teil der Schülerschaft immer weniger funktioniert. Diese hat sich in den Pausen zunehmend vorrangig mit Social Media, Onlinespiele etc. beschäftigt, wodurch weniger Bewegung und realer Austausch untereinander stattfand.

Daher haben wir bereits im vergangenen Schuljahr das K-Gebäude, in dem die Klassen 5 bis 7 untergebracht sind, zur „HFZ“ erklärt: zur handyfreien Zone.

Diese Regelung hat sich im letzten Schuljahr bewährt; Lehren, Lernen und Pausenverhalten im Bereich des K-Gebäudes wurden dadurch deutlich stressfreier und entspannter für alle Beteiligten.

Der zweite Anstoß kam im Frühjahr vom Schulministerium in Form einer Aufforderung an die Schulen des Landes NRW, bis zum Herbst 2025 in einem „schulinternen Aushandlungsprozess“ zu einem revidierten Handynutzungskonzept zu kommen (https://www.schulministerium.nrw/25032025-handlungsempfehlung-handynutzung). Damit reagiert das Ministerium auf eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung und breite Diskussion in der Öffentlichkeit und in der Wissenschaft.

So hat sich auch in unserem Haus eine Arbeitsgruppe aus Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften gebildet, die das anliegende Konzept gemeinsam entwickelt hat. Dieses Konzept ist nun von Vertretern aller drei Gruppen gemeinsam und einstimmig in der Schulkonferenz beschlossen worden.

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